Erblühende Weiblichkeit - eine konkrete Geschichte 2. Teil

Alma fühlt sich zunehmend unwohl in ihrem Körper und spürt wie das körperliche Verbindungsband ihrer Beziehung leidet. Sie möchte sich wieder mehr entspannen, sich verbunden und lebendig fühlen in ihrem Körper. Sie hat den Mut gefasst und sich für eine Yoni-Massage angemeldet...


2. Teil....Während dieser Einstimmung hat Caroline sie ganz achtsam und sinnlich entkleidet und für einen kurzen Augenblick ist Alma irritiert. Dieses unerwartete Nacktsein ist überraschend und unangenehm. Sie spürt wie ihr Schweissperlen von den Achseln über ihren Oberkörper kullern. Und schon bittet Caroline sie, sich auf den Futon zu legen und deckt sie mit einem warmen Tuch zu. Zu Almas Erstaunen ist auch der Futon warm und sie fühlt sich wie in einen einen warmen Kokon eingehüllt. Carolines Hände legen sich ruhig auf ihren Körper. Sie spürt die Wärme und ganz von selbst atmet sie tiefer. Caroline massiert Almas Hände ganz langsam und kräftig. Ein feiner Rosenduft umweht Alma als sie ihr auch die Arme ausstreicht und ihr den Nacken und das Gesicht massiert. Ein tiefer Seufzer der Entspannung löst sich in ihrer Kehle. Alma kann das Wohlgefühl kaum fassen, das sie schon bei diesen ersten Berührungen spürte. Erst jetzt merkt sie, wie gross die Sehnsucht war, sich einfach hingeben zu können und nichts tun zu müssen. Klar hatte sie mit Philipp immer wieder mal solche Momente. Aber so tief entspannen kann sie sich derzeit mit ihm nicht. Was wohl weniger mit Philipp zu tun hat als mit ihr selber. Ist sie vor allem im Denken und Werten und kann sich selber nicht richtig mehr spüren, geschweige sich lustvoll fühlen. Jetzt aber gibt es keinen Anlass zu Gedanken. Sie fühlt sich durch die Berührungen an ihren Händen, Kopf und Füssen in erster Linie geborgen und liebevoll umsorgt.  

 

Ganz langsam zieht Caroline das Tuch von Almas Körper. Dies ist ein unerwartet herrlich sinnliches Gefühl! Und wird daraufhin fliessend in die Bauchlage gedreht. Die erneute Nacktheit fühlt sich jetzt weniger unerwartet, ja sogar ganz natürlich an. So muss sich das Paradies anfühlen, geht Alma gerade durch den Kopf, als sie warmes Öl auf ihrer Haut spürt. Mit langen satten Berührungen massiert Caroline sie von Kopf bis Fuss. Dies erinnert Alma an eine hawaiianische Massage, die sie vor einigen Jahren in einem Wellnesshotel genoss. Ein wunderbar fliessendes sinnliches Gefühl, das bis unter die Haut ging. Hier und jetzt mit Caroline fühlt sich das Ganze intensiver an, so als würde sie wie ein Fisch durchs Wasser gleiten. Fliessend, frei und fast schwerelos! Mit diesem grossartigen Körpergefühl empfindet es Alma als völlig normal und selbstverständlich, dass Carolines Hände auch zwischen ihre Pobacken gleiten. Dies geschieht im gleichen Fluss und der gleichen Achtsamkeit und Absichtslosigkeit, wie der Rest ihres Körpers berührt wird. Alma ist gerade selber erstaunt über diese Selbstverständlichkeit. Sie fühlt sich als Mensch und Frau, mit ihrem Körper einfach richtig, gesehen, sicher und wohl. Alma erfasst Sehnsucht, diese Gefühle und Erlebnisse auch mit Philipp leben zu können. Gedanken kreisen in ihrem Kopf, wie sie in ihrem Alltag Zeit dafür schaffen könnte.  Caroline’s Aufforderung sich auf den Rücken zu drehen, holt Alma aus ihren Gedanken und führt sie geradewegs in die nächste intensive Erfahrung.

 

Ein kühler Lufthauch gleitet langsam über Almas Haut und Caroline erreicht damit jeden Winkel ihres Körpers. Es fühlt sich kribbelnd und gleichzeitig zärtlich an. So auf dem Rücken liegend empfindet Alma ihren ganzen Körper als offen und unglaublich weich. Jede noch so feine Berührung scheint potenziert. Dies empfindet sie besonders als Caroline mit warmem  Öl kreisend, sanft und absichtslos um ihre Brüste streicht. Alma kommt dieses Brustkreisen in seiner Langsamkeit und Achtsamkeit fast unendlich vor. Sie scheint innerlich wie in einem Lift einen Stock tiefer in die Entspannung zu sinken und ein tranceartiger Zustand erfasst sie. Da sind keine geschäftigen Gedanken oder unruhige Gefühle: einfach nur Ruhe breitet sich aus und ein Körpergefühl, als wären ihre Brüste direkt mit ihrem Becken verbunden. Das erinnert Alma ans Stillen ihrer Kinder. Diese innigen und friedvollen Momente, in denen sie sich zutiefst weiblich fühlte. Diese Seligkeit begleitet Alma auch, als Caroline ihren ganzen Körper in die Massage miteinbezieht. Wie schon auf der Rückseite gleiten Caroline’s Hände mit einer Natürlichkeit auch über Almas Venushügel. Im Vorgespräch hat Caroline ihr schöne Worte verraten: statt Schamhügel – Venushügel, anstelle Schamlippen – Lustlippen, an Stelle Klitoris – Perle und ganz besonders schön findet Alma die Bezeichnung für Vagina: Yoni! Daher auch der Name der Massage: Yonimassage. Yoni soll ein altindisches Wort aus dem Sanskrit sein, das den ganzen weiblichen Intimbereich einschliesst.

 

Die gleiche Natürlichkeit und Selbstverständlichkeit nimmt Alma wahr, als Caroline sich mit geschmeidigen Bewegungen zwischen ihre Beine setzt. In dem Moment als eine warme und seidig anfühlende Flüssigkeit über ihre Yoni fliesst, erfasst Alma ein lustvoller Schauer. Muss wohl das Gleitmittel sein, das Caroline im Vorgespräch erwähnt hat. Mit voller Hand streicht sie jetzt von unten nach oben über die ganze Yoni und verlängert den Strich bis zu ihrem Herzen hoch. Wieder ist diese Verbindung zwischen Becken und Brüsten auf eine ganz intensive Art spürbar. Mit gekonnten Fingern greift sie nach den äusseren Lustlippen. Alma kann gar nicht genau wahrnehmen, was Caroline macht und für einen Moment fühlt es sich komisch an. Als wäre sie gerade bei der Gynäkologin. Caroline nimmt es wahr und legt behutsam die flache weiche Hand hin und fragt Alma, wie es sich anfühlt und erklärt ihr, was sie wie berührt hat. Für einen Moment liegt eine Hand auf ihrer Yoni und eine auf ihrem Herz und sie atmen zusammen ruhig und tief. Caroline bewegt daraufhin ihre Hände im Zeitlupentempo über ihren Körper und beginnt nochmals achtsam ihre Yoniblüte zu öffnen. Diesmal fühlt es sich weich und genussvoll an. Vor allem als sie an ihren inneren Lustlippen ganz sanft zupft und sie nach aussen zieht. Almas innere Lustlippen sind gross und lang. Als junge Frau hatte sie sich oftmals gefragt, ob dies normal sei, weil bei ihren Freundinnen nur die äusseren Lippen sichtbar waren. Dass Männer ihre vorwitzigen Lustlippen erotisch finden, das weiss sie inzwischen, doch wenn sie ehrlich ist, blieb die Unsicherheit im Hintergrund bestehen. Sie hatte ja keine Gelegenheit andere Yoni’s so genau zu betrachten und mit ihren Freundinnen hatte sie bis anhin nicht den Mut darüber zu sprechen. Caroline streicht die inneren Lippen ganz nach aussen und bemerkt mit einem Schmunzeln, dass sie eine wunderschöne Schmetterlingsform haben. Zusammen lachen sie herzlich über diese Entdeckung!